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Karnevalskostüme selber nähen

Karneval, Fasching, egal wie man es bezeichnet, gemeint ist die lustige Zeit im Februar, zu der die Narren los sind. Ob auf Faschingsumzügen oder auf Bällen, überall tummeln sich Kostümierte jeder Art. Wer genau hinschaut erkennt aber oft sofort, welche Kostüme aus einer Massenproduktion stammen, und welche in mühevollster Heimarbeit entstanden sind. Karnevalskostüme lassen sich, oft mit wenigen Mitteln, selbst kreieren. Wer eine Nähmaschine zu Hause hat, hat selbstverständlich uneingeschränkte Möglichkeiten. Zuerst muss natürlich auch hier die Idee stehen. Hierfür gibt es Magazine, in denen viele Kostüme mit detaillierter vorhanden sind. Selbst große sind fast immer dabei. Auch auf Internetseiten findet man weitere kreative Ideen. Der erste Schritt führt dann in ein Bastelgeschäft oder ins Kaufhaus mit einer großen Stoffabteilung.

Einfach in der ausgewählten Anleitung die Maße mitnehmen und die gewünschte Stoffmenge besorgen. Wieder zu Hause beginnt die eigentliche Arbeit am Kostüm: Mit einem Stück Schneiderkreide - alternativ geht auch normale Kreide, man sollte es gut sehen und wieder abwischen können - muss nun das gewünschte Motiv auf der Rückseite des richtigen Stoffes mit der gegebenen Schablone ein Umriss erstellt werden. Danach großzügig um den Umriss herum ausschneiden. Diesen Schritt für alle Teile wiederholen. Sobald alle Teile fertig zugeschnitten sind, geht es ans Nähen. In der Anleitung steht meist genau beschrieben, welche Teile wie zusammen genäht werden sollen.

Auch die Art der Naht, die man auf vielen Nähmaschinen manuell einstellen kann, wird empfohlen. Als Faustregel kann man sich merken, dass man auf die Seite des Stoffes achten sollte, denn meistens werden die Teile alle auf der linken Seite zusammen gesetzt, damit man später die Nähte nicht sieht. Wer das erste Mal selbst ein Kostüm näht, sollte vorher die zusammen zu setzenden Teile mit Stecknadeln aufeinander stecken. Systematisch sollte man sich vielleicht noch vorher überlegen, mit welchem Teil des Kostüms man beginnen will.

Zum Beispiel bietet es sich an, zuerst beide Arme zu nähen, dann das Oberteil und dann gegebenenfalls das Unterteil. So fällt es leichter, den Überblick zu behalten. Das Tolle an vielen Karnevalskostümen ist, dass es nie perfekt sein muss. Also ist es nicht schlimm, wenn ein kleines Malheur passiert! Auf diese Art und Weise bekommt jedes Kostüm eine eigene Note. Und das Beste an dem Kostüm ist, ein genaues Duplikat existiert bestimmt nicht!