Get Adobe Flash player
Startseite

Malen mit Aquarellfarben

Malen mit Aquarellfarben : Farben, Pinsel und Material

Zuerst müssen das Material und die Utensilien vorbereitet werden. Das sind Aqarellpinsel in drei Stärken: Zum Beispiel 10, 5, und 3. Aquarellpinsel sind spezielle Pinsel, die eine fein zulaufende Spitze haben. Preisgünstige und gute Pinsel bekommt man in Kunststoffausführung. Hochwertige Pinsel sind aus Echthaar des männlichen Rotmarders. Man braucht gute Aquarellfarben. Diese gibt es in Tubenform oder als ganze und halbe Töpfchen im Kasten. Wir nehmen einen Kasten mit 12 Farben, ein Glas mit Wasser, Aquarellblock/mittlere Dichte und Qualität, einen Bleistift, einen Schwamm und einen Radiergummi.

Malen mit Aquarellfarben: Bestimmen des Motivs und Formatauswahl

Nun muss ein Motiv gefunden werden, dass auf das Aquarellpapier übertragen werden soll. Als Beispiel verwenden wir hier eine Hibiskusblüte. Wir wählen nun aus, wie groß die Blüte und an welcher Stelle platziert werden soll. Diese kann der Anfänger mit einem weichen Bleistift leicht auf ein Blatt Aquarellpapier vorzeichnen.

Malen mit Aquarellfarben: Nass in Nass-Technik

Nun wird das Blatt angefeuchtet. Im Aquarellkasten werden die Farben (Pigmente), die man verwenden möchte, mit Wasser verdünnt und im Aquarellkasten in den dafür vorgesehenen Fächern angemischt. Nun wird der Pinsel in diese Farbe getaucht, die Pinselspitze soll man auf dem Mallappen abtropfen lassen. Dann wird die Farbe auf das feuchte Blatt aufgetragen. Diese kann man entweder als Fläche mit dem Pinsel auftragen oder mit der Spitze die Konturen der Blütenblätter nachziehen.

Malen mit Aquarellfarben: Nass in Nass-Lavur

Jetzt besteht die Möglichkeit eine andere angemischte Farbe in die noch nasse Farbe einzuarbeiten oder anzusetzen. Die Farben verlaufen nun ineinander. Es entsteht die typische Aquarellstruktur.

Malen mit Aquarellfarben: Lasur

Die Farbe wird nun trocknen gelassen. Nun trägt man wieder eine angemischte Farbe auf das noch nicht fertige, aber trockene Gemälde auf. Es entsteht eine sogenannte Farblasur. Mit diesem Schritt kann man dem Aquarell eine gewisse Tiefe verleihen (Licht und Schatten - hell und dunkel).

Malen mit Aquarellfarben: Akzente setzen

Zum Schluss ist es wichtig, in dem Bild Akzente zu setzen. Einige wenige markante Punkte werden mit einer dunklen Farbe deutlich herausgehoben. Hier gilt der Grundsatz: weniger ist mehr!

Malen mit Aquarellfarben: Anmerkung

Das Malen mit Aquarellfarben erfordert eine gewisse Übung. Dazu gibt es einiges an Literatur mit Bildbeispielen. Weiße Stellen werden bei der Aquarellmalerei einfach freigelassen.