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Perlenweben - Anleitung

Sie brauchen: Einen Webrahmen, Faden, eine oder mehrere Webnadel(n) und Perlen


Schritt 1: Der Webrahmen
Ein Webrahmen kann man in Bastelgeschäften oder dem Internet erwerben oder günstig selber basteln.
Zunächst sollte entschieden werden, was gewebt werden soll, vielleicht ein Armband oder ein Gürtel? Je nach dem gewünschten Ergebnis sollte man darauf achten, das der verwendete Webrahmen die passende Größe hat, also immer etwas mehr als das eigentliche Webstück, um noch Platz für einen Verschluss zu haben. Beim Bespannen des Rahmens sollte der Abstand der Fäden möglichst gleich und an die Größe der Perlen angepasst sein. Wichtig ist auch die Anzahl der Fäden und Zwischenräume: Die Zahl der Spannfäden muss gerade, die der Zwischenräume ungerade sein. Auf diese Art und Weise erhält man eine Mitte, die für symmetrische Muster erforderlich ist.

Schritt 2: Der Anfang
Ist der Rahmen mit der gewünschten Fadenlänge bespannt, so wird ein weiterer Faden benötigt, der in eine Webnadel eingeführt wird. Beide Enden werden an der unteren, linken (bei Linkshändern an der rechten) Rahmenseite mit dem Faden des Webrahmens verknotet.

Schritt 3: Die ersten Perlen
Nun werden die ersten Perlen auf den Faden aufgefädelt. Dabei sollte man darauf achten, dass so viele Perlen wie Zwischenräume vorhanden sind. Man kann auch Zwischenräume frei lassen, allerdings ist das am Anfang eines Bandes nicht empfehlenswert. Die Perlen werden in die Lücken gesetzt und von der rechten Seite wird der Faden erneut durch alle Perlen zwischen den Fäden gezogen. Es darf weder zu viel noch zu wenig Spannung auf dem Faden sein. Wieder links angekommen kann man nun erneut Perlen aufreihen und die Prozedur beliebig oft wiederholen.

Schritt 4: Zwischenräume
Für Zwischenräume webt man am besten mit zwei Fäden und von beiden Seiten, sodass die Mitte frei bleibt. Man kann die Zwischenräume auch mit größeren Perlen, zum Beispiel Stabperlen, überbrücken.

Schritt 5: Der Verschluss
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten einen Verschluss an das Webstück anzubringen, der oftmals vom geplanten Verwendungszweck abhängt. Ein Beispiel für einen Verschluss wäre mindestens eine halbkreisförmige Schleife auf der einen Seite und einen Knopf, eine dicke Perle oder ein kleines Perlengeflecht als Gegenstück auf der anderen.