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Seidenmalerei

Seidenmalerei kann ein wunderbares Hobby sein und zwar für Jung und auch Alt. Viele Menschen verbinden mit Seidenmalerei luftige und farbenfrohe Schals. Seidenmalerei muss sich aber nicht nur auf Schals und Tücher beschränken. Mit Seidenmalerei können beispielsweise auch Bilder oder Blusen oder Westen gemalt werden.

Was ist Seidenmalerei überhaupt?
Bei der Seidenmalerei wird ein Stück Stoff individuell nach eigenen Vorstellungen oder Entwürfen bemalt oder auch gefärbt. Hierzu eignet sich insbesondere Pongee, Satin oder auch Chiffon. Der Rohling, zum Beispiel ein Schal, wird mit speziellen Seidenmalfarben entweder mit einem Pinsel bemalt oder es wird beispielsweise Farbe mit einer Pipette aufgetragen. Es gibt verschiedene Techniken. Jede Technik entfaltet ein besonderes Aussehen. Nach dem Farbauftrag wird das getrocknete Exponat mit dem Bügeleisen fixiert. Jetzt ist das Kunstwerk bereit bewundert zu werden.

Worauf muss bei Seidenmalerei geachtet werden?
Auch bei der Seidenmalerei empfiehlt es sich auf Qualität zu achten. Als Grundlage wird ein Stoff benötigt, der für Seidenmalerei geeignet ist. Dies bedeutet, dass die Oberfläche nicht fixiert sein darf, da sonst der Stoff keine Farbe mehr aufnehmen kann. Bügeln sollte bei den Farben als Fixierungsart angegeben sein. Lichtechtheit und ein hoher Anteil an Pigmenten ist gut. Für den Anfang reicht es mit wenigen Seidenmalfarben zu experimentieren. Helle Farben, wie beispielsweise ein Rosa, kann man leicht selbst herstellen, wenn man Rot mit Wasser verdünnt. Auch lassen sich die Farben untereinander mischen. So kann jeder mit Gelb und Blau ein Grün herstellen. Je nachdem wie der jeweilige Anteil ist, verändert sich die Mischfarbe. Vergleichbar ist dies ein wenig mit der Wasserfarbentechnik.

Welche Techniken sind zu empfehlen?
Zum Einstieg empfiehlt es sich ein Tuch nass bzw. feucht zu machen und auf einer wasserdichten Folie auszubreiten. Nun kann Farbe aufgetragen werden. Durch die Feuchtigkeit verlaufen die Farben und breiten sich auch großflächig und je nach Auftrag auch untereinander aus. Das fertige Bild überrascht oft, beachtenswert ist, dass durch das Trocknen die Farbintensität weniger wird.
Wer lieber abgegrenzte Farbflächen haben möchte, dem sei Gutta als Konturenmittel empfohlen. Es gibt farbige und auch farblose Konturenmittel. Das Auftragen erfordert Geduld und es empfiehlt sich den Rohling in einen Rahmen zu spannen.