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Töpfern lernen

Schritt 1 Der Ton:
Das Arbeiten mit dem beliebten Material Ton bietet viele Vorteile. Sie können Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und sich gleichzeitig künstlerisch ausdrücken. Die Arbeit mit Ton setzt nicht voraus, dass Sie einen Brennofen zuhause besitzen. Es gibt genügend Anbieter, die einen Brennservice für Sie bereitstellen. Beispielsweise bestimmte Fachhandel oder Töpferkurse.

Schritt 2 Tonarten:
Es gibt viele verschiedene Tonarten. Zwei davon möchten wir Ihnen nun gerne vorstellen.

Töpferton:
Dieser Ton ist sehr eisenhaltig und deshalb meist rotbrennend. Er bleibt auch beim Brennen wasserdurchlässig und porös. Der Niedertemperaturbereich liegt bei bis zu ca. 1050 Grad.

Klinkerton:
Dieser Ton ist ein Steingutton. Er erhält eine hohe Wiederstandsfähigkeit und Stabilität gegen chemische Beanspruchungen, wenn Sie ihn bei ca. 1170 Grad bis zur Sinterung brennen.

Sie sollten beachten, dass alle Tonarten während der Trocknung und im Brand schrumpfen. Je höher die Brandtemperatur, desto höher fällt die Schrumpfung aus.

Bewahren Sie Ton am besten in Plastiktüten auf. Diese sollten fest verschlossen sein und an einem dunklen, kühlen, frostfreien Platz gelagert werden.

Schritt 3 Die Verarbeitung:
Da Lufteinschlüsse in der Tonmasse zu Rissen und Brüchen führen, sollten Sie besonders darauf achten, dass das Objekt von innen hohl und mit einem Luftloch versehen ist. Besonders bei einer Dicke von 2 cm und mehr. Sie sollten den Ton nicht schlagen und kneten, da er so an Geschmeidigkeit verliert und Risse vorprogrammiert sind. Gerade ungeübte Hände schlagen zusätzlich viel Luft in den Ton.

Schritt 4 Technik:
Wir werden Ihnen nun die Aufbautechnik vorstellen. Sie brauchen eine runde und gleichmäßig dicke Tonscheibe vor sich. Dazu ebnen Sie leicht drehend eine Tonkugel auf der Ränderscheibe ab. Die Enden legen Sie nun aufeinander und drücken sie zusammen. Nun heben Sie den Ton mit den Außenfingern leicht an und biegen den Rand ca. 2 cm hoch. Es ist nun wichtig, dass Sie einen Tonwulst auf den Bodenrand legen, damit Sie ihn schräg abschneiden können. Damit Bodenrand und Wulst die gleiche Wandstärke besitzen, sollten Sie den Tonwulst soweit zusammenpressen, dass Sie es mit den Fingerspitzen erfühlen können. Sichtbare Rillen können Sie jetzt mit den Fingern verstreichen.

Tipp:
Sie sollten Ihr Objekt vor dem Brennen bei hoher Luftfeuchtigkeit trocknen und mehrmals wenden, damit keine Risse entstehen.