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Weben lernen

Weben mit dem Holzwebrahmen

Weben, eine Handarbeit welche schon für Kindergartenkinder ab 5 Jahren geeignet ist, sowie in Grundschulen praktiziert wird, liegt auch in der heutigen Zeit noch im Trend. Um das Weben für Kinder attraktiver zu gestalten, ist es wichtig, eine große Auswahl an unterschiedlichen Wollresten zur Verfügung zu stellen. Es ist auch möglich Perlen und Lederbänder mit einzuweben, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Erste Webversuche sollten am kleinen Holzwebrahmen ausprobiert werden.

Vorbereitung zum Weben lernen:

Zunächst müssen die Längsfäden in den Webrahmen eingespannt werden, dabei sollte ein Erwachsener dem Kind behilflich sein, oder gegebenenfalls komplett übernehmen. Als Material eigenet sich beispielsweise festeres Häkelgarn, da es nicht ausleiert und auch nach einer gewissen Zeit noch fest im Rahmen haftet. Die Stabilität der Längsfäden ist wichtig um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Deshalb, nach jedem eingespannten Faden immer kräftig nachspannen. Ist der Webrahmen bespannt, verknotet man das Ende des Garns am Holzrahmen. Und schon kann es losgehen.

Weben lernen Schritt für Schritt:

Ein längerer Wollfaden wird nun in die Webnadel eingefädelt, und das Ende des Fadens am ersten Längsfaden verknotet. Nun führt man die Webnadel über den ersten Längsfaden, geht unter den zweiten, über den dritten und arbeitet bis zum letzten Längsfaden abwechselnd. Ist man am Ende angekommen zieht man fest an und führt die Nadel in der zweiten Reihe so weiter, dass der Faden entgegengesetzt der ersten Reihe gewebt wird. Das heißt, wo in der ersten Reihe der Faden oben gelegen ist fährt man nun unterhalb ein und umgekehrt. Jüngere Kinder arbeiten besser mit einem Webschiffchen, ein breiteres Holzteil mit Einkerbungen oben und unten. Der Wollfaden kann somit um das Holzschiffchen gewickelt werden und ist besser in der Hand zu halten als die Nadel. Hat man einige Reihen gewebt, werden die Querfäden mit einem speziellen Kamm nach oben gekämmt, damit das Gewebte Stabilität erhält. Benötigt man einen neuen Faden, wird er mit dem Ende des alten Fadens verknotet und weiter gewebt. Ist man am Ende angelangt, werden die Längsfäden aus dem Webrahmen gelöst und die eventuell heraushängenden Fäden an der Rückseite, mit einer kurzen Stopfnadel verwahrt.

Variante zum obigen Weben lernen:

Das fertige Webteil kann nun auch zu einem Täschchen zusammen genäht werden. Ein angenähter Knopf ermöglicht das Öffnen und Schließen der Tasche, eine selbst gedrehte Kordel dient zum Umhängen.

Weben ein altes Handwerk, dass auch in der heutigen Zeit noch praktiziert wird. Es bietet den Kindern die Möglichkeit, selbst etwas herzustellen und ganz nebenbei die Feinmotorik und Fingerfertigkeit positiv zu beeinflussen.