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Weste stricken

Weste stricken Anleitung

Nun naht ja wieder die Jahreszeit, in der man sich lieber zu Hause aufhält, die Wärme und Ruhe genießt, sich den gemütlichen Dingen zuwendet. Zu diesen zählt bei vielen Frauen (auch manchen Männern) das Stricken, eine traditionelle Beschäftigung, die jedoch dank immer wieder neu entwickelter Garne und Wollfarben durchaus ein modernes Hobby ist.
Will man nun eine Weste stricken, so ist zuerst der genaue Bedarf an Wolle zu ermitteln. Dieser Bedarf wird jeweils auf den Wollknäueln, zum Beispiel der Firma Gruendl-wolle.de, die hochwertige Wolle im Internet anbietet, angegeben. Je nach der Größe des Kleidungsstücks, ob es für einen Erwachsenen oder ein Kind sein soll, wird der Verbrauch ermittelt. Dann beginnt der interessante und kreative Teil des Ganzen, die Auswahl des Garns und der Farbe bzw. bei einem mehrfarbigen Teil der Farben. Als nächstes ist die Entscheidung zu treffen, ob man ein Muster strickt, also zum Beispiel ein Perl- oder Zopfmuster, oder ob die Oberfläche glatt rechts gestrickt wird.

Diese Erläuterungen gelten für alle Kleidungsstücke gleichermaßen. Um nun eine Weste herzustellen, sollte man sich vorweg eine Art Prototyp aus Papier herstellen, also den genauen Umriss der Weste. Diese teilt sich in 3 Teile, den Rücken und die beiden vorderen Brustseiten. Eine einfache dennoch hübsche Strickweste kann man fertigen, indem man ohne Ärmelbuchtung einfach 3 gerade Teile fertigt. Man beginnt mit dem Bündchen, in der Regel 2 Maschen rechts, 2 Maschen links, und danach strickt man sich einfach sozusagen 3 Schals, zwei schmale für den vorderen Bereich, einen breiten für den Rücken. Die Teile anschließend zusammen nähen, und schon hat man eine Weste, die auch Anfängern gelingen wird. Das Interessante hierbei ist ja nicht so sehr der Schnitt, sondern das verwendete Material, und wenn man zum Beispiel ein Seidengarn in einer edlen Farbe oder ein flauschiges Effektgarn in allen Farben des Regenbogens verwendet, kann das Resultat trotz oder gerade wegen des schlichten Stils sehr attraktiv ausfallen!

Wenn man will, strickt man anschließend noch Taschen, also weitere kleine Rechtecke oder Quadrate, und setzt sie auf den Korpus auf. Fertig ist eine Weste, die es ganz sicher in der Form nicht im Kaufhaus gibt.